Mit ein paar Klicks von der Weide ins Kühlregal

Nach meinem beruflichen Start bei Danone wollte ich das auch ganz genau wissen, denn schließlich ist, wenn es um Lebensmittel geht, jeder neugierig und kritisch.

1. Die Milch macht `s

Der wichtigste Rohstoff ist natürlich die Milch. Soweit wie möglich beziehen wir die Milch von regionalen Milchbauern im Umkreis der deutschen Werke. Also Rosenheim in Bayern, Ochsenfurt n Bayern und Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern.

 

 

Dadurch sind die Anlieferungswege der Milch so kurz wie möglich und gleichzeitig wird die regionale Landwirtschaft gefördert. Wert wird auf die Qualität, aber auch auf die Nachhaltigkeit der verarbeiteten Milch gelegt. Alle Lieferanten haben sich daher verpflichtet, 47 Kriterien zu den Themen Milchqualität, Milchgewinnung, Tierhaltung, Pflanzenerzeugung und Fütterung einzuhalten.

2. Von der Milch zum Joghurt, aber bitte nachhaltig

Bei der Produktion der Produkte achten wir darauf, CO2-Emissionen zu reduzieren und somit die Umwelt zu schonen. So wurden in Ochsenfurt seit 2008 schon einige konkrete Projekte zur Verbesserung des CO2-Fußabdrucks umgesetzt und ist unser Pilotwerk auf dem Weg zum „Grünen Werk“. Dort produzieren übrigens rund 250 Mitarbeiter u.a. unsere Produkte Activia und Dany Sahne aus jährlich über 100 Millionen Litern Milch von lokalen Milcherzeugern.

 

 

Aber natürlich wurden auch in den anderen Standorten in den letzten Jahren eine Reihe Energiesparmassnahmen durchgeführt. Mehr hierzu finden Sie hier.

3. Jetzt wird verpackt

Der traditionelle Weg der Abfüllung bei Milchprodukten sieht so aus: Die Becher werden bei einem Lieferanten gekauft, zu einem Werk transportiert, dort befüllt und verschlossen.

Das wollen wir aber vereinfachen, also produzieren wir unsere Verpackungen einfach selbst, befüllen sie vor Ort und verschließen sie dann. Dadurch vermeiden wir die zeitaufwändigen und umweltbelastenden Transporte leerer Joghurtbecher vom Lieferanten zu uns.

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ ist bei der Verpackung selbst unsere Leitlinie.

Zusätzlich zu einer kontinuierlichen Reduzierung des Verpackungsgewichts setzen wir uns für die Verwendung von Verpackungen ein, die aus pflanzlichen und somit nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.

Das Ziel ist es, den Verbrauch an Material bei jeder einzelnen Verpackung bis zum Minimum zu reduzieren. Das ist gut für die Umwelt und spart gleichzeitig Kosten.

4. Der Transport – Vom Werk in den Supermarkt

 

 

Die beiden Hauptursachen für die CO2-Emissionen beim Transport sind zum einen der Dieselverbrauch der in Betrieb genommenen LKW sowie der Kühlungsprozess während des Transportes, der ein wesentliches Element der Transportkette ist.

Uns ist es wichtig, unsere Dienstleister immer wieder zur Erneuerung der Flotte zu ermutigen und sie dazu anzuhalten, ihre Fahrzeuge zu modernisieren.

Zudem gibt es regelmäßige Fahrertrainings , bei denen Wert darauf gelegt wird, dass neben generellen Aspekten zum Spritsparen auch praktische Hinweise speziell zum Thema CO2-Reduktion vermittelt werden.

Wir sorgen dafür, dass unsere LKWs optimal ausgelastet sind. Dazu gehört auch eine genaue Planung, die unnötige Transporte vermeidet.

So konnten wir in den letzten 3 Jahren ca. 10 Prozent an CO2-Emissionen einsparen.

ANGEKOMMEN!

Spannend oder? Aber da diese ganze Wertschöpfungskette nur mit Text und Bild doch ein bisschen langweilig wäre, haben wir sie animiert und alles Wissenswerte auch so neu verpackt.


Viel Spaß!

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